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Fachkraft am Möbel

Möbelpacker in Ingolstadt für Demontage und Aufbau

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Der Möbelpacker ist die Fachkraft am Möbel, nicht die Hilfskraft am Karton. Er zerlegt Schränke, beutelt die Beschläge, polstert Kanten und Glas, verlädt und baut am Ziel wieder auf. In Ingolstadt buchen Sie ihn nach Zeit, wofür ab 29 € je Stunde gilt, Werkzeug inbegriffen, oder als Teil eines Umzugs, dessen Betrag aus dem aufgemessenen Kubikwert folgt. Wie viel Montagezeit nötig ist, zeigt der Rundgang.

  • Akkuschrauber, Winkelsatz und Beutel für Beschläge gehören zur Ausrüstung
  • Dieselbe Kraft zerlegt und baut auf, deshalb passt es am Ziel wieder zusammen
  • Kanten, Spiegel und Glasböden werden gepolstert, nicht nur eingeschlagen
  • Einbauküche lösen und neu setzen läuft als eigener Posten
  • Buchbar nach Zeit oder enthalten im Kubikbetrag des Umzugs
  • Montage nach Zeitab 29 € je Stunde
  • Werkzeugim Satz enthalten
  • Küchenzeileab 222 €
Zerlegter Kleiderschrank in Einzelteilen an der Wand eines leeren Zimmers, Seitenteile und Türen der Reihe nach gestapelt, Akkuschrauber auf dem Parkett
Zerlegter Kleiderschrank in Einzelteilen an der Wand eines leeren Zimmers, Seitenteile und Türen der Reihe nach gestapelt, Akkuschrauber auf dem Parkett

Packer, Träger, Tragehilfe: wo die Grenze liegt

Drei Begriffe, drei verschiedene Leistungen. Der Möbelpacker arbeitet mit Werkzeug: Er nimmt das Stück auseinander, verpackt die Teile und setzt sie am Ziel wieder zusammen. Der Möbelträger arbeitet mit Gurt und Maßband und bringt das Stück unzerlegt durchs Haus. Die Tragehilfe ist der kurze Einsatz für ein einzelnes Teil ohne Fahrt. Bei einer Schrankwand im vierten Stock braucht es alle drei Fertigkeiten, aber entscheiden muss der Packer.

Diese Unterscheidung kostet Geld, deshalb steht sie oben auf der Seite. Zerlegen braucht Zeit, Nichtzerlegen braucht Maße. Ein zweitüriger Schrank passt häufig als Ganzes durch ein Altbautreppenhaus, ein dreitüriger fast nie. Wir messen beim Rundgang beides nach und legen dann fest, was aufgeschraubt wird und was am Gurt nach unten geht. Jede Schraube, die nicht gelöst wird, kann am Ziel nicht fehlen.

Pressspan und Massivholz verhalten sich verschieden

Pressspan ist der Werkstoff der meisten Wohnungen, und er verzeiht das Zerlegen nur begrenzt. Dübellöcher reißen beim zweiten Zusammenbau leichter aus, Exzenterbeschläge sitzen nicht mehr so fest, die dünne Rückwand wird krumm, sobald der Korpus ohne sie getragen wird. Je weniger Schrauben gelöst werden, desto stabiler kommt das Stück an. Liegen bleibt ein Korpus nie auf dem Boden, sondern hochkant auf einer Decke.

Massivholz hält das Zerlegen aus, wiegt aber. Eine Eichenkommode mit Schubkästen bringt leicht so viel auf die Waage wie zwei Pressspanschränke. Hier wird eher zerlegt, weil sonst das Gewicht im Treppenhaus zum Problem wird: Schubkästen heraus, Türen aushängen, Füße abschrauben. Gewachste und geölte Oberflächen sind druckempfindlich, sie bekommen eine Decke und keinen Spanngurt direkt auf das Holz.

Daraus folgt eine einfache Regel für den Arbeitstag: Pressspan so selten zerlegen wie möglich, Massivholz so weit zerlegen, dass zwei Leute es sicher tragen können. Alles andere entscheidet das Treppenhaus.

Beschläge beuteln, nummerieren, befestigen

Der häufigste Ärger beim Aufbau ist kein gebrochenes Brett, sondern eine fehlende Tüte Schrauben. Deshalb läuft die Demontage bei uns immer in derselben Ordnung ab, auch wenn es nach Kleinkram klingt.

  1. Jedes Teil bekommt eine Nummer, der zugehörige Beutel dieselbe
  2. Schrauben, Dübel, Exzenter und Schlüssel in den Beutel, nichts in die Hosentasche
  3. Beutel mit Klebeband an einer Innenfläche fixieren, nie an der Sichtseite
  4. Vom zerlegten Zustand ein Foto machen, bevor die Teile im Wagen verschwinden
  5. Türen, Schubkästen und Einlegeböden getrennt kennzeichnen, links und rechts notieren
  6. Werkzeug zuletzt einladen und am Ziel zuerst herausnehmen

Spiegel, Glasplatten und Schrankwände

Glas bricht nicht in der Fläche, sondern an der Kante. Spiegel und Glasböden werden deshalb hochkant transportiert, mit Luftpolsterfolie um die Kanten und einem Karton drumherum; eine Rolle mit fünfzig Metern steht mit 16 € in der Liste. Flach gelegt und mit einem Karton obendrauf übersteht eine Glasplatte keine Bodenwelle auf Kopfsteinpflaster.

Schrankwände sind der aufwendigste Posten. Sie werden in ihre Elemente getrennt, jedes Element einzeln nummeriert, Traversen und Oberböden kommen gebündelt mit. Vitrinen verlieren vorher ihre Einlegeböden, sonst scheuern sie sich im Rahmen fest. Wer eine Schrankwand unzerlegt tragen lässt, bekommt sie in der Regel verwunden zurück, weil die Verbindungen für den Stand gebaut sind und nicht fürs Tragen.

Polstermöbel kommen in Decken, nicht in Folie

Stoff und Leder brauchen Luft. Dicht eingeschweißte Polster schwitzen, und bei einer Zwischenlagerung von einigen Wochen riecht das Sofa danach feucht. Wir wickeln in Möbeldecken, die mit 1,75 € je Stück und Woche geliehen werden, und spannen darüber die Gurte. Füße werden abgeschraubt und in einen Beutel gelegt, weil sie sonst als Erstes abbrechen.

Bei Ecksofas ist die Kupplung der entscheidende Punkt. Die Elemente werden getrennt, die Verbindungsstelle markiert, und am Ziel setzt sie dieselbe Kraft wieder zusammen, die sie gelöst hat. Schlafsofas bekommen zusätzlich einen Gurt um den Klappmechanismus, damit er im Wagen nicht aufgeht.

Was beim zweiten Aufbau am häufigsten fehlt

Aus der täglichen Arbeit kennen wir die immer gleichen fünf Verluste. Sie entstehen nicht beim Tragen, sondern in der halben Stunde zwischen Lösen und Einladen.

  • Die Rückwandnägel, weil sie beim Lösen verbogen sind und weggeworfen wurden
  • Die kleinen Dübel der Einlegeböden, die im Teppich verschwinden
  • Der Schrankschlüssel, der im Schloss stecken geblieben ist
  • Die Sockelblende der Küche, die am alten Ort hinter dem Herd lehnte
  • Die Montageanleitung des Hochbetts, die niemand mehr findet

Montagesatz, Werkzeug und Abrechnung

Gegen diese Verluste führen wir einen Montagesatz mit: Rückwandnägel, Bodenträger und Exzenter in gängigen Größen, Holzschrauben, Winkel, Filzgleiter. Das deckt die Mehrzahl der Fälle ab, in denen am Ziel ein Teil fehlt. Dazu kommt Werkzeug, das nicht gestellt werden muss: Akkuschrauber mit Bitsatz, Gummihammer, Zollstock, Wasserwaage, Inbusschlüssel in allen üblichen Maßen.

Abgerechnet wird die Montage nach Zeit, und zwar ab 29 € je Stunde; das Werkzeug ist darin enthalten. Gehört die Demontage zu einem kompletten Umzug, steckt sie im Betrag, der aus dem Kubikwert folgt, und erscheint nicht gesondert. Die Einbauküche ist davon ausgenommen: Lösen und neu setzen bleibt ein eigener Posten und schlägt ab 222 € zu Buche, Strom- und Wasseranschluss macht der Fachbetrieb.

Altmöbel, die nicht mitkommen, nehmen wir im selben Gang mit; das zählt nicht als Montagezeit, sondern wird über das Volumen des Hausrats abgerechnet.

Zeitbedarf an gängigen Möbelstücken
MöbelstückZerlegenAufbauWorauf wir achten
Kleiderschrank, zwei Türen20 bis 30 Minuten30 bis 40 MinutenTüren aushängen, Beschläge beuteln
Schrankwand, fünf Elemente60 bis 90 Minuten90 bis 120 MinutenJedes Element einzeln nummerieren
Doppelbett mit Lattenrostrund 15 Minuten20 bis 30 MinutenMittelsteg und Beschläge zusammenhalten
Hochbett mit Schreibtischrund 45 Minutenrund 60 MinutenFoto vor dem ersten gelösten Bolzen
Ecksofa mit Kupplungrund 10 Minutenrund 15 MinutenFüße ab, Decke drum, Kupplung markieren
Vitrine mit Glasbödenrund 20 Minutenrund 25 MinutenBöden heraus und hochkant verpacken
Küchenzeile, kleinhalber Taghalber TagStrom und Wasser macht der Fachbetrieb
Richtwerte für zwei eingearbeitete Kräfte, keine Zusage auf die Minute. Für die Montagezeit gilt ab 29 € je Stunde, die Küche steht als eigener Posten und kostet ab 222 €. Beträge enthalten die Mehrwertsteuer; verbindlich wird die Zeit nach dem Rundgang.

Zerlegt und aufgebaut von derselben Hand

Wer ein Möbelstück auseinandernimmt, setzt es am Ziel auch wieder zusammen. Beschläge bleiben am Stück, nicht in einer Sammelkiste.

Angebot für Möbelpacker 01579 2469953

  • Enge Hoefe im Altstadtring sehen wir uns vor dem Termin an, nicht am Umzugstag
  • Wird ein Termin frei, sagen wir das sofort - auch fuer naechste Woche lohnt der Anruf
  • Liegt zwischen Auszug und Einzug eine Luecke, bleibt die Ladung bei uns eingestellt
  • Im Angebot steht ein Betrag, keine Spanne und kein Ungefaehr

Was uns zur Möbelmontage gefragt wird

  • Muss ich meinen Schrank überhaupt zerlegen lassen?

    Nur wenn er sonst nicht durchkommt oder das Gewicht zu groß ist. Wir messen Türblatt, Treppenlauf und Podest und vergleichen mit den Maßen des Korpus. Passt er als Ganzes, bleibt er zusammen, denn jede Demontage kostet Zeit und schwächt bei Pressspan die Verbindungen. Die Entscheidung fällt beim Rundgang, nicht spontan am Umzugstag.

  • Bauen Sie auch Möbel auf, die ich neu gekauft habe?

    Ja, der Aufbau neuer Möbel ist dieselbe Arbeit und läuft über denselben Satz, nämlich ab 29 € je Stunde. Praktisch ist das vor allem, wenn im neuen Quartier ein Schrank oder ein Bett steht, das noch im Karton liegt. Sagen Sie uns die Zahl der Pakete und das Modell, dann planen wir die Zeit ein, statt sie am Termin zu suchen.

  • Was ist, wenn beim zweiten Aufbau ein Teil fehlt?

    Für die üblichen Kleinteile haben wir Ersatz dabei: Bodenträger, Exzenter, Rückwandnägel, Holzschrauben, Filzgleiter. Fehlt ein Sonderbeschlag, der nur zu diesem Modell passt, baut die Kraft so weit auf, dass das Stück steht und nutzbar ist, und Sie bekommen die Bezeichnung des Teils aufgeschrieben. Nachliefern dauert dann in der Regel wenige Tage.

  • Übernehmen Sie die Haftung, wenn Pressspan ausreißt?

    Gehaftet wird nach den gesetzlichen Vorschriften für Umzugsverkehr, und die gelten auch für Montageschäden. Bei alten Pressspanmöbeln sagen wir vorher, wenn wir eine Verbindung für grenzwertig halten; manche Schrankwand aus den neunziger Jahren übersteht keinen vierten Umzug mehr. Dieser Hinweis steht dann im Angebot, damit die Entscheidung vor dem Termin fällt.

  • Wie lange dauert eine komplette Küche?

    Für das Lösen einer kleinen Zeile samt Geräten planen wir einen halben Tag, für das Setzen am neuen Ort ebenso, oft mit Anpassen von Blenden und Sockel. Abgerechnet wird das Ganze, und dafür steht ab 222 € auf der Rechnung. Den Anschluss von Strom, Gas und Wasser macht ein Fachbetrieb, weil dafür eine Zulassung nötig ist, die ein Umzugsbetrieb nicht hat.

  • Brauche ich Werkzeug im Haus?

    Nein. Akkuschrauber, Bits, Inbusschlüssel, Gummihammer, Zollstock und Wasserwaage bringt die Kraft mit, dazu Decken und Gurte. Was Sie beistellen können, ist Platz: ein freier Quadratmeter neben dem Möbelstück, auf dem Teile abgelegt werden. In einem vollgestellten Zimmer dauert dieselbe Demontage spürbar länger.

  • Kommt dieselbe Person zum Aufbau wieder?

    Bei einem Umzug an einem Tag ohnehin, und das ist der Normalfall. Liegen Auszug und Einzug auseinander, etwa weil die Ladung ein paar Wochen eingestellt bleibt, notieren wir auf dem Aufmaßzettel, wer zerlegt hat, und planen dieselbe Kraft für den Aufbau ein. Die Nummerierung der Teile macht die Arbeit unabhängig davon nachvollziehbar.

  • Lohnt sich ein Möbelpacker für einen einzigen Schrank?

    Wenn es wirklich nur um Zerlegen und Aufbauen geht, ja: Die Mindestabnahme sind zwei Stunden, und in zwei Stunden ist ein Schrank zerlegt oder ein Bett samt Lattenrost gesetzt. Geht es dagegen nur ums Tragen des Stücks in eine andere Etage, ist die Tragehilfe die passende und die sparsamere Leistung, denn dafür rechnen wir ab 24 € je Stunde.

Möbel, die zerlegt ankommen, sollen auch wieder stehen

Schicken Sie uns die Liste der Schränke, Betten und Vitrinen, dann bekommen Sie einen Zeitansatz, mit dem sich der Umzugstag planen lässt.

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